Beste Craps-Online-Casinos in Österreich im Überblick

Updated September 2026
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Stand: 30 September 2026 · Geprüft gegen das Glücksspielregister des Bundesministeriums für Finanzen (BMF)

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — beste craps online casinos österreich
Der Oberste Gerichtshof erklärte am 22. Juni 2021 (1 Ob 229/20p) Spielverträge mit einem ausländischen Online-Casino für unwirksam.

Wer in Österreich „Craps online“ spielen will, trifft auf eine der ungewöhnlichsten Lagen im europäischen Glücksspielmarkt. Das Glücksspielgesetz (GSpG) behandelt Online-Casinospiele als „elektronische Lotterien“ und vergibt dafür eine einzige Konzession. Wer diese Konzession hält, hat den Markt; wer sie nicht hält, ist hier schlicht nicht zugelassen. Die Frage „welches Casino ist das beste?“ verschiebt sich damit: Sie wird zur Frage, was auf dem einzigen konzessionierten Angebot überhaupt spielbar ist, und was es kostet, woanders zu spielen.

Die Spielmechanik selbst ist schnell erklärt. Craps wird mit zwei Würfeln gespielt; der „Shooter“ wirft, und die Spieler wetten auf das Ergebnis. Eine Sieben oder Elf im ersten Wurf gewinnt sofort, eine Zwei, Drei oder Zwölf verliert sofort; jede andere Zahl wird zum „Point“, und das Spiel läuft weiter, bis der Point oder die Sieben fällt. Wer auf die Pass-Wette setzt, spielt mit einem Hausvorteil von rund 1,41 Prozent, eine der niedrigsten Margen, die ein Casinospiel bietet. Wer auf eine einzelne Zahl wie 5 oder 9 als „Place“-Wette setzt, zahlt bereits 4,00 Prozent, und wer auf „Any Seven“ wettet, lässt sich 16,67 Prozent Hausvorteil abziehen. Das sind die Größen, mit denen jede Marketingaussage über „beste Craps-Casinos“ zu messen ist.

Die eigentliche Auswahlentscheidung findet auf einer anderen Ebene statt. Sie betrifft die Lizenz, die Spielsuchtprävention, die Frage, ob Gewinne versteuert werden müssen, und die Frage, was mit bereits verlorenen Einsätzen auf einem nicht-konzessionierten Anbieter rechtlich noch geht. Dieser Text geht genau diesen Weg: Er beginnt mit dem Spiel selbst, geht zur Rechtslage und zum Spielerschutz über, ordnet dann das verfügbare Angebot ein und schließt mit der Frage, was ein Anbieterwechsel wirklich kostet.

Inhaltsverzeichnis
  1. Grundprinzip und Funktionsweise von Online-Craps
  2. Rechtslage: Wer in Österreich Craps online anbieten darf
  3. Spielerschutz: Limits, Selbstsperre und Spielsuchthilfe
  4. Spielauswahl: Was auf win2day an Craps verfügbar ist
  5. Rangliste und Bewertungsraster der verfügbaren Anbieter
  6. Was die Limits bei win2day konkret bedeuten
  7. Operator-Reviews
  8. Steuerliche Lage: Was Craps-Gewinne in Österreich bedeuten
  9. Häufige Fragen

Grundprinzip und Funktionsweise von Online-Craps

Craps ist in österreichischen Online-Casinos ein Würfelspiel, kein Brettspiel. Zwei transparente, rote Würfel mit scharfen Kanten und großen weißen Augen werden über eine virtuelle Fläche geworfen, das Ergebnis wird durch einen Zufallsgenerator bestimmt, und die Spieler setzen auf standardisierte Felder: Pass, Don’t Pass, Come, Don’t Come, Place, Odds, Any Seven. Was im amerikanischen Kasino ein grüner Filz mit einem „Stickman“ ist, der die Würfel austeilt, ist auf dem Bildschirm eine animierte Wurf-Animation mit denselben Wetten.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Glücksspielen im Internet — beste craps online casinos österreich
Seit 4. August 2026 liegt die geplante GSpG-Novelle zur Notifizierung in Brüssel.

Wettmechanik und Hausvorteile

Der Hausvorteil ist die Größe, an der sich jede Craps-Strategie messen lassen muss. Die Pass-Wette steht bei rund 1,41 Prozent, die Don’t-Pass-Wette bei 1,40 Prozent (deutschsprachige Quelle) beziehungsweise 1,36 Prozent (englischsprachige Quelle) – eine Diskrepanz, die in keinem Casino-Buch auftaucht, in beiden Wikipedia-Sprachen aber zu finden ist. Die Odds-Wette hinter dem Point – bei 4 oder 10 zahlt sie 2 zu 1, bei 5 oder 9 zahlt sie 3 zu 2, bei 6 oder 8 zahlt sie 6 zu 5 – hat einen Hausvorteil von 0 Prozent. Wer den größten Teil seines Geldes auf Odds setzt, drückt seinen effektiven Hausvorteil nach unten.

Die teureren Wetten sitzen an den Rändern des Tisches. Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 bei 1,52 Prozent Hausvorteil, die Place-Wette auf 5 oder 9 liegt bei 4,00 Prozent. Any Seven, also die Wette, dass im nächsten Wurf eine Sieben fällt, zahlt 4 zu 1, kostet aber 16,67 Prozent Hausvorteil – der höchste unter den Standardwetten. Wer „Any Seven“ als Strategie wählt, verzinst sein Geld mit knapp fünf Euro Verlust pro dreißig Euro Umsatz, und das pro Wurf.

Wahrscheinlichkeiten und Würfelbild

Bei zwei Würfeln gibt es 36 gleich wahrscheinliche Kombinationen. Die Sieben fällt in 6 von 36 Fällen, also rund 16,67 Prozent, und ist damit das häufigste Ergebnis. Zwei und Zwölf fallen je einmal in 36 Würfen, also rund 2,78 Prozent. Wer Craps spielt, begegnet der Sieben öfter als jeder anderen Zahl, und genau darauf baut die Mechanik auf: Wer auf „sieben vor Point“ wettet, wettet gegen ein häufiges Ergebnis und zahlt dafür den höchsten Hausvorteil.

Herkunft und Name

Craps ist eine amerikanische Entwicklung aus dem englischen Hazard, das seinerseits bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Bernard de Mandeville brachte das Spiel 1813 in vereinfachter Form nach New Orleans, und John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Feld ein, um die Verwendung fairer Würfel im Casino zu fördern. Der Name selbst kommt vom englischen „crabs“, den Verlustzahlen im Hazard, das über „creps“ zu „craps“ wurde. Wer in einem österreichischen Online-Casino Craps spielt, spielt also ein amerikanisches Spiel mit französisch-englischer Wortgeschichte, das erst seit gut 120 Jahren seine heutige Form hat.

Rechtslage: Wer in Österreich Craps online anbieten darf

Das österreichische Glücksspielrecht ist eines der restriktivsten in Europa. Online-Casinospiele – und damit auch Craps – sind nach § 12a GSpG „elektronische Lotterien“ und ausschließlich dem Konzessionär gestattet. Diese Konzession hält seit Jahren die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz am Rennweg 44 in Wien, und der einzige Auftritt, unter dem sie Online-Glücksspiel anbieten darf, ist win2day.

Gerichtssaal mit leerer Richterbank und Holzvertäfelung im Morgenlicht — beste craps online casinos österreich
Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar.

Was die Konzession bedeutet und was nicht

Die Konzession ist befristet. Sie läuft bis zum 30. September 2027, und der aktuelle Gesetzentwurf zur Novelle des GSpG, der am 4. August 2026 der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt wurde, sieht ab dem 1. Oktober 2027 ein offenes Lizenzsystem mit fünfjährigen Online-Lizenzen vor, betreut von einer unabhängigen Aufsichtsbehörde. Bis dahin gilt: ein einziger Anbieter, ein einziges Angebot.

Diese Konstruktion hat zwei Seiten. Die eine ist, dass ein österreichischer Spieler mit Wohnsitz in Österreich formal nur auf win2day legal Craps spielen kann; jedes andere Online-Casino – gleich ob MGA-lizenziert, UK-lizenziert oder Gibraltar-lizenziert – bietet hier ohne österreichische Konzession an. Die andere Seite ist, dass die österreichischen Gerichte diese Rechtslage ernst nehmen.

Was die OGH-Rechtsprechung für Spieler bedeutet

Der Oberste Gerichtshof hat in mehreren Entscheidungen klargestellt, dass Spielverträge mit nicht-konzessionierten Online-Anbietern nichtig sind. Am 22. Juni 2021 entschied der OGH in der Sache 1 Ob 229/20p, dass ein Spieler von einem ausländischen Online-Casino eine Million Euro zurückverlangen konnte, weil das Casino in Österreich keine gültige Lizenz für Internet-Glücksspiel hatte. In einem anderen Verfahren erhielt eine Frau aus dem Burgenland von ElectraWorks, hinter der Marke bwin, rund 73.000 Euro Spielverluste zurück, weil der OGH am 25. Juni 2021 den Vertrag für nichtig erklärte. Im Fall Mr Green verurteilte ein österreichisches Gericht den Anbieter Ende 2021 zur Rückzahlung verlorener Einsätze; das Urteil wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung scheiterte. Im Verfahren gegen bet-at-home vor dem Oberlandesgericht Linz ging es um rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verluste aus einem Verfahren, das bereits 2011 eingeleitet wurde; das OLG entschied zugunsten des Spielers, der OGH verwies die Sache jedoch mehrfach an die erste Instanz zurück.

Was sich aus diesen Urteilen für einen Spieler ergibt, der auf einem nicht-konzessionierten Anbieter gespielt hat, ist nicht abstrakt: Die Verträge sind nichtig, die Einsätze können zurückverlangt werden, und die Beweislast dafür, dass der Anbieter keine Konzession hatte, ist nach den OGH-Grundsätzen nicht unüberwindbar. Die Kehrseite: Dieselbe Nichtigkeit gilt für beide Seiten. Wenn ein Spieler auf einem unlizenzierten Anbieter gewonnen hat und der Anbieter die Auszahlung verweigert, hat der Spieler einen zivilrechtlich schwachen Stand. Und wer bereits ausgezahlte Gewinne behält, kann theoretisch ebenfalls in Anspruch genommen werden – in der Praxis verfolgen die Gerichte dies kaum, aber die rechtliche Konstruktion steht.

Werbung, Geldwäsche und Vollziehung

§ 56 GSpG schreibt vor, dass die Werbung konzessionierter Anbieter einem „verantwortungsvollen Maßstab“ folgen muss. Werbung für nicht-konzessioniertes Glücksspiel ist verboten, und das nicht nur im Fernsehen oder auf Plakaten, sondern auch im Internet. Verstöße gegen die Konzessionspflicht können nach § 52 GSpG mit Geldstrafen, in schweren Fällen nach § 168 StGB mit Freiheitsstrafen geahndet werden. Beide Normen zielen auf die Anbieter, nicht auf die Spieler; wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, begeht in Österreich keine Straftat. Die zivilrechtliche Lage – also die Rückforderung verlorener Einsätze – ist davon zu trennen.

Die geplante Reform

Der Entwurf zur Novelle des GSpG liegt seit 4. August 2026 bei der Europäischen Kommission. Es gilt eine dreimonatige Stillhaltefrist; eine parlamentarische Beschlussfassung kann erst nach deren Ablauf erfolgen. Was im Entwurf steht, ist ein offenes Lizenzsystem: Ab 1. Oktober 2027 sollen Online-Casinospiele über fünfjährige Lizenzen vergeben werden, die Aufsicht soll eine unabhängige Behörde übernehmen. Was der Entwurf nicht enthält, ist ein genaues Datum der Beschlussfassung. Bis zur Beschlussfassung bleibt die aktuelle Monopollage in Kraft.

Spielerschutz: Limits, Selbstsperre und Spielsuchthilfe

Wer in Österreich legal online Craps spielt, spielt auf win2day, und win2day hat eigene Spielerschutzregeln, die über das hinausgehen, was Anbieter in anderen Märkten verlangen. Diese Regeln sind nicht optional – ohne ihre Bestätigung kann auf win2day nicht gespielt werden.

Pflichtlimits vor Spielbeginn

Bevor auf win2day ein Spiel begonnen werden kann, muss der Spieler ein Einzahlungslimit und ein tägliches Spielzeitlimit festlegen. Diese Limits sind im Profil verbindlich zu setzen, sie gelten ab dem Moment der Festlegung und können erst nach einer Karenzzeit wieder erhöht werden. Das ist mehr, als die meisten EU-Märkte verlangen, und es bedeutet konkret: Wer auf win2day spielt, hat vor dem ersten Klick selbst entschieden, wie viel Geld pro Woche fließen darf und wie viele Stunden pro Tag maximal auf der Seite verbracht werden.

Die Limits betreffen nur win2day. Wer auf einem anderen Online-Casino spielt, hat diese Selbstbeschränkung nicht gesetzt, weil dort weder die österreichische Konzession noch die österreichischen Spielerschutzregeln gelten.

Spielpause und Selbstsperre

win2day kennt zwei Schutzmechanismen, die über die Pflichtlimits hinausgehen. Die „Spielpause“ ist eine zeitlich befristete Sperre, die der Spieler selbst setzt – typischerweise für Stunden oder Tage. Die „Selbstsperre“ ist eine weitergehende Sperre, die für einen längeren Zeitraum gilt und nur mit erhöhtem Aufwand wieder aufgehoben werden kann. Beide Mechanismen sind auf der Profilseite zugänglich, beide wirken sofort, und beide sind im Gesetz (§ 1 Abs. 4 GSpG) als Pflichten des konzessionierten Anbieters verankert. Die Bundesstabsstelle für Spielerschutz im Bundesministerium für Finanzen überwacht die Einhaltung.

Was nicht existiert: ein österreichweites Sperrregister

Anders als in Deutschland mit dem OASIS-System oder in den Niederlanden mit Cruks gibt es in Österreich bislang kein zentrales Sperrregister, das alle Anbieter umfasst. Eine Sperre auf win2day gilt nur für win2day; wer auf einem anderen Anbieter spielt, hat dort kein Sperrkonto. Der aktuelle GSpG-Novelle sieht den Aufbau eines solchen Registers vor, das dann alle lizenzierten Anbieter umfassen soll – bis dahin bleibt der Schutz auf den einzelnen Anbieter beschränkt.

Beratung und Hilfe

Die Spielsuchthilfe ist österreichweit unter (01) 544 13 57 erreichbar, telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr. Persönliche Termine sind von Montag bis Samstag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich. Die Beratung ist kostenlos, anonym und nicht an eine bestimmte Spielhistorie gebunden. Wer auf einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt, hat zu dieser Struktur formal denselben Zugang, weil die Spielsuchthilfe nicht anbietergebunden arbeitet – aber der Weg dorthin führt nicht über das Casino selbst, sondern nur über die eigene Initiative.

Spielauswahl: Was auf win2day an Craps verfügbar ist

Die Frage „welches Online-Casino bietet Craps in Österreich an?“ hat eine klare Antwort: ausschließlich win2day. Die Frage „welche Craps-Varianten?“ ist nicht so klar zu beantworten, weil das Angebot von win2day sich verändert und die Seite keine vollständige Liste aller verfügbaren Craps-Titel in einem dauerhaft abrufbaren Verzeichnis führt. Was sich sagen lässt: win2day bietet Craps als digitale Spielbank-Variante und in Live-Tischen mit echten Dealern an, sofern ein solcher Tisch zum Zeitpunkt des Besuchs verfügbar ist.

Spielauswahl im Überblick

Was auf win2day außer Craps verfügbar ist, gehört nicht in diesen Vergleich – aber es erklärt, warum Craps hier eine Sonderstellung hat. Craps ist ein Nischenspiel: Außerhalb der USA ist es in Online-Casinos selten anzutreffen, weil die Würfelmechanik für Online-Betreiber aufwendig zu implementieren ist und die Zielgruppe vergleichsweise klein bleibt. Malta-lizenzierte Anbieter, die in anderen Märkten Craps führen, bieten es österreichischen Spielern nicht an, ohne damit ein Konzessionsrisiko einzugehen. Gibraltar- oder UK-lizenzierte Anbieter stehen vor derselben Frage.

Live-Tische und Limits

Auf win2day werden Live-Craps-Tische mit echten Dealern angeboten, die aus österreichischen Spielbanken oder Studio-Locations streamen. Die Mindesteinsätze an diesen Tischen liegen höher als an digitalen Tischen – typischerweise im einstelligen Euro-Bereich pro Wurf, was für Gelegenheitsspieler tragbar bleibt. Die Höchsteinsätze variieren je nach Tisch und Wettart; Odds-Wetten sind in der Regel höher limitiert als Pass-Wetten, was sich aus der Mechanik ergibt.

Volatilität und Spielverlauf

Craps hat im Vergleich zu Spielautomaten eine niedrige Volatilität: Die meisten Würfe lösen den Pass oder die Sieben aus, sodass das Spielkapital in vielen kleinen Schritten auf- und abgebucht wird. Eine Stunde Craps auf einem 5-Euro-Pass-Line-Einsatz bedeutet rund 600 bis 900 Würfe, was den Hausvorteil von 1,41 Prozent statistisch sichtbar macht, ohne dass lange Verlustserien an der Tagesordnung sind. An Any-Seven- oder Hardway-Tischen sieht das anders aus: Diese Wetten haben einen sehr hohen Hausvorteil, aber auch lange Durststrecken ohne Treffer, und die Volatilität ist deutlich höher.

Rangliste und Bewertungsraster der verfügbaren Anbieter

Die folgende Übersicht listet die Anbieter, mit denen ein österreichischer Spieler im Craps-Kontext typischerweise in Berührung kommt – auf win2day, weil es die einzige Konzession hat, und auf den anderen, weil sie auf dem Markt sichtbar sind, ohne eine österreichische Konzession zu haben. Die Übersicht ist keine Empfehlung; sie zeigt, wer welche Lizenz hat und welche Rolle er in der österreichischen Rechtslandschaft spielt.

Anbieter Konzessionsstatus in Österreich Österreichische Gerichtsbarkeit Craps im Angebot
win2day Konzession für Online-Glücksspiel nach § 12a GSpG, gültig bis 30. September 2027 Konzessionär, keine Spielerverfahren bekannt ja, digitales Craps und Live-Craps
Mr Green keine österreichische Konzession Verurteilung zur Rückzahlung von Einsätzen, rechtskräftig 13. April 2022 nicht für österreichische Spieler verfügbar
bet-at-home keine österreichische Konzession OLG Linz entschied zugunsten eines Spielers; OGH verwies mehrfach zurück nicht für österreichische Spieler verfügbar
bwin keine österreichische Konzession OGH-Urteil vom 25. Juni 2021, rund 73.000 Euro an Spielerin aus dem Burgenland zurück nicht für österreichische Spieler verfügbar
bet365 keine österreichische Konzession keine berichtete OGH-Entscheidung; Remote-Lizenzen RGL 76, 78, 129, 130 in Gibraltar nicht für österreichische Spieler verfügbar
Lottoland keine österreichische Konzession keine berichtete OGH-Entscheidung; Lizenzen RGL 066 und 085 in Gibraltar nicht für österreichische Spieler verfügbar
LeoVegas keine österreichische Konzession keine berichtete OGH-Entscheidung; UK-Lizenz unter Konto 39198 nicht für österreichische Spieler verfügbar
Tipico keine österreichische Konzession keine berichtete OGH-Entscheidung; maltesisches Recht, MBR C75334 nicht für österreichische Spieler verfügbar
Betway keine österreichische Konzession keine berichtete OGH-Entscheidung; UK-Lizenz unter Konto 39372 nicht für österreichische Spieler verfügbar
Tipp3 keine Online-Casino-Lizenz, Sportwetten-Konzession nach niederösterreichischem Wettgesetz nicht anwendbar, da kein Online-Casino kein Craps, nur Sportwetten

Lesehilfe zur Tabelle

Die Spalten benennen, was auf dem österreichischen Markt entscheidend ist: Lizenz, Gerichtspraxis, Verfügbarkeit. Eine „Gerichtsbarkeit“-Spalte ohne Urteil ist nicht leer – sie sagt, dass es in Österreich kein berichtetes Verfahren gab; das ist nicht dasselbe wie ein Freifahrtschein, sondern das Fehlen eines Präzedenzfalls. Wer in dieser Liste einen Anbieter ohne österreichische Konzession findet, sieht in der rechten Spalte „nicht für österreichische Spieler verfügbar“, weil die Rechtslage genau diesen Schluss nahelegt: Wer hier spielt, hat kein anerkanntes Vertragsverhältnis.

Die letzte Zeile (Tipp3) weicht ab, weil Tipp3 zur Österreichische-Lotterien-Gruppe gehört und damit ein österreichischer Anbieter ist – aber nur für Sportwetten, nicht für Casinospiele. Wer Craps spielen will, ist dort falsch; wer auf eine konzessionierte Sportwette setzen will, ist dort richtig.

Was die Limits bei win2day konkret bedeuten

Die Depositlimits bei win2day setzen sich aus zwei Bausteinen zusammen, die beide vor Spielbeginn festgelegt werden müssen. Der eine ist ein wöchentliches Einzahlungslimit, der andere ein monatliches Standardlimit. Diese Limits sind nicht allgemeinverbindlich, sondern persönlich – sie sind das, was der Spieler im Profil eingestellt hat. Was die Seite aber verlangt, ist, dass überhaupt ein Limit gesetzt wird; ohne gesetztes Limit kann nicht eingezahlt werden.

Das wöchentliche Einzahlungslimit für unter 26-Jährige

Für Spieler unter 26 Jahren gilt ein strengeres Wochenlimit als für ältere Spieler. Die Spielsuchtprävention begründet das mit der höheren Vulnerabilität jüngerer Spielerinnen und Spieler; das wöchentliche Limit ist niedriger angesetzt als bei Erwachsenen. Eine Erhöhung des Limits ist frühestens nach einer Karenzzeit möglich, was verhindert, dass ein Spieler in einer Verlustphase sein Limit kurzfristig hochsetzt.

Das monatliche Standardlimit

Für Spieler ab 26 Jahren gilt ein monatliches Standardlimit, das deutlich über dem Wochenlimit für unter 26-Jährige liegt. Das Standardlimit kann beim Anbieter angepasst werden, wobei Erhöhungen erst nach einer Wartezeit wirksam werden und Senkungen sofort greifen. Damit soll verhindert werden, dass eine Senkung in einem Moment hoher Erregung zurückgenommen wird.

Das Verlust- und Zeitlimit als Band

Die Bandbreite, mit der ein Spieler auf win2day operiert, ist daher keine vom Anbieter vorgegebene Zahl, sondern ein selbst gesetzter Korridor. Für einen Spieler mit niedrigem Wochenlimit und kurzer Spielzeit liegt das maximale Verlustrisiko pro Woche im niedrigen zweistelligen Eurobereich, weil das Wochenlimit die Einzahlungen deckeln. Für einen Spieler mit monatlichem Standardlimit und langer Spielzeit liegt es im niedrigen vierstelligen Bereich. Wer auf win2day Craps spielt, sollte das eigene Limit kennen, bevor er den ersten Wurf setzt.

Das Kostenband eines Craps-Abends

Was ein Craps-Abend auf win2day statistisch kostet, hängt vom Einsatz und vom gewählten Wettmix ab. Bei einem 5-Euro-Pass-Line-Einsatz und reinen Pass-Wetten liegt der erwartete Verlust pro Stunde bei rund 5 Euro × 0,0141 × 600 Würfe = rund 42 Euro. Bei einem 10-Euro-Einsatz verdoppelt sich der Wert. Wer überwiegend auf Place 5/9 oder Any Seven setzt, liegt deutlich höher; wer überwiegend Odds-Wetten hinter dem Point setzt, drückt seinen effektiven Hausvorteil nach unten, weil Odds zu 0 Prozent Hausvorteil stehen.

Diese Zahlen sind statistische Mittelwerte. Sie versprechen weder einen Gewinn noch einen festen Verlust, sondern beschreiben den Erwartungswert über viele Spielsitzungen. Eine einzelne Sitzung kann sehr weit vom Erwartungswert abweichen, und genau diese Streuung ist das, was Craps vom Spielautomaten unterscheidet: Es gibt lange Pass-Serien, in denen das Spielkapital nur langsam schrumpft, und es gibt kurze Schübe, in denen der Hausvorteil hart zuschlägt.

Operator-Reviews

win2day – der einzige konzessionierte Anbieter

win2day ist die Online-Plattform der Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz am Rennweg 44 in Wien. Das Unternehmen hält die einzige Konzession für Online-Glücksspiel in Österreich nach § 12a GSpG, gültig bis 30. September 2027. Auf win2day sind digitale Casinospiele, Live-Tische und die österreichischen Lotterieprodukte gebündelt; Craps ist als digitales Spiel und in Live-Tischen verfügbar.

Die Spielerschutzmechanismen sind verpflichtend: Einzahlungslimit, Spielzeitlimit, Spielpause und Selbstsperre müssen aktiv gesetzt werden, bevor eine Einzahlung möglich ist. Für Spieler unter 26 Jahren gilt ein niedrigeres Wochenlimit; Erhöhungen greifen erst nach einer Karenzzeit. Wer auf win2day spielt, hat damit einen klar definierten Rahmen, der nirgendwo sonst auf dem österreichischen Online-Markt zu finden ist.

Was die Craps-Varianten angeht, ist das Angebot schmaler als bei großen internationalen Anbietern, aber es deckt die Standardwetten Pass, Don’t Pass, Come, Don’t Come, Odds und Place ab. Live-Tische laufen zu festen Öffnungszeiten; digitale Tische sind rund um die Uhr verfügbar. Die Einsatzspanne reicht von kleinen Beträgen für Gelegenheitsspieler bis zu höheren Limits an ausgewählten Live-Tischen.

Das Urteil: Wer in Österreich legal Craps online spielen will, hat keine Wahlmöglichkeit. Die Frage ist nicht, ob win2day „das beste“ Casino ist, sondern ob es das Casino ist, in dem das österreichische Spielerschutzregime gilt – und das ist es. Wer auf win2day spielt, spielt mit dem Rahmen, den das österreichische Recht vorsieht, mit Limits, die er selbst gesetzt hat, und mit der Möglichkeit, sich sperren zu lassen, ohne dass der Anbieter die Sperre umgehen kann.

Mr Green – ohne österreichische Konzession, mit Gerichtsurteil

Mr Green ist eine Marke, die auf dem europäischen Online-Glücksspielmarkt breit aufgestellt ist, in Österreich aber keine Konzession für Online-Casinospiele hat. Das Unternehmen ist schwedischen Ursprungs und in Malta lizenziert; für österreichische Spielerinnen und Spieler ist das Angebot rechtlich nicht abgesichert.

Im Dezember 2021 verurteilte ein österreichisches Gericht Mr Green, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen. Die Begründung: Mr Green verfügte über keine österreichische Glücksspielkonzession. Die Berufung von Mr Green blieb erfolglos, das Urteil wurde am 13. April 2022 rechtskräftig. Die Summe wurde nicht öffentlich beziffert; der Präzedenzfall steht.

Das Urteil: Wer heute auf Mr Green aus Österreich spielt, betritt genau das Feld, das der OGH und die Untergerichte in den vergangenen Jahren beurteilt haben. Der Vertrag ist nichtig, und die Spielverluste können zurückverlangt werden – was bedeutet, dass die Spielerin oder der Spieler auf einem unsicheren Vertragsverhältnis sitzt und im Streitfall den Klagweg gehen muss, um das eigene Geld zurückzubekommen.

bet-at-home – ohne Konzession, Verfahren seit 2011

bet-at-home ist im deutschsprachigen Raum ein bekannter Name und ebenfalls ohne österreichische Konzession für Online-Casinospiele. Das Unternehmen ist in Malta registriert und unterliegt dort der MGA-Aufsicht; die Frage, ob diese Lizenz für den österreichischen Markt ausreicht, hat der OGH in mehreren Entscheidungen verneint.

Im Verfahren vor dem Oberlandesgericht Linz klagte ein Spieler auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem Verfahren, das bereits 2011 eingeleitet wurde. Das OLG entschied zugunsten des Spielers; der OGH verwies die Sache jedoch mehrfach an die erste Instanz zurück, was die Verfahrensdauer erklärt. Das Verfahren ist nicht abgeschlossen, illustriert aber die grundsätzliche Linie der österreichischen Gerichte.

Das Urteil: bet-at-home ist nicht „besser“ oder „schlechter“ als andere nicht-konzessionierte Anbieter – es ist im gleichen rechtlichen Status. Was es von anderen unterscheidet, ist die Verfahrensdauer: Wer hier spielt und verliert, hat einen langen Weg vor sich, wenn er das Geld zurückholen will.

bwin – OGH-Urteil 2021, ElectraWorks in Gibraltar

bwin ist die Hauptmarke von ElectraWorks, einer Gesellschaft mit Sitz in Gibraltar. Das Unternehmen verfügt über eine Reihe europäischer Lizenzen, darunter Gibraltar-Remote-Lizenzen, aber nicht über eine österreichische Online-Casino-Konzession.

Am 25. Juni 2021 entschied der OGH, dass Spielverträge mit unlizenzierten Online-Glücksspielanbietern nichtig sind, und gab einer Frau aus dem Burgenland recht, die von ElectraWorks rund 73.000 Euro zurückverlangte. Das Urteil ist eine der zentralen Entscheidungen, auf die sich spätere Verfahren gegen nicht-konzessionierte Anbieter stützen.

Das Urteil: Der bwin-Fall ist der OGH-Bezugspunkt für die Frage, was nach österreichischem Recht mit Verlusten auf einem unlizenzierten Anbieter passiert. Wer heute auf bwin aus Österreich spielt, weiß um diese Linie und entscheidet sich bewusst dagegen.

bet365 – Gibraltar-Lizenzen, keine österreichische Konzession

bet365 wird von Hillside (Gibraltar) Ltd betrieben, mit Sitz Unit 1.1, First Floor, Waterport Place, 2 Europort Avenue, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130, die bet365 Casino und bet365 Sports abdecken.

Was die österreichische Rechtslage angeht, ist bet365 in derselben Position wie die anderen genannten Anbieter: Gibraltar-Lizenzen decken nicht den österreichischen Markt ab, eine Konzession nach § 12a GSpG ist nicht vorhanden. Berichtete OGH-Entscheidungen speziell gegen bet365 sind in den verfügbaren Quellen nicht aufgeführt.

Das Urteil: Das Fehlen eines konkreten OGH-Verfahrens bedeutet nicht, dass bet365 in Österreich zugelassen wäre. Die allgemeine Linie der Rechtsprechung gilt auch hier; wer auf bet365 aus Österreich spielt, baut auf eine Vertragskonstruktion, die nach österreichischem Recht nichtig ist.

Lottoland – EU Lotto Ltd, Gibraltar-Lizenzen

Lottoland wird von EU Lotto Ltd betrieben, mit Sitz Office Suite A, Ocean Village Promenade, Gibraltar. Die Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085 decken auch die Marken Lottohelden und Sorte Online ab. Lottoland positioniert sich primär als Lottoanbieter, bietet aber auch andere Glücksspielprodukte an.

Für Österreich gilt: Die Konzession für Online-Lotterien liegt bei win2day, und Lottoland hat keine österreichische Konzession. Berichtete OGH-Entscheidungen gegen Lottoland sind in den verfügbaren Quellen nicht aufgeführt.

Das Urteil: Lottoland steht als Lottoanbieter in einer eigenen Kategorie – die Frage der Craps-Verfügbarkeit stellt sich hier nicht, weil das Produkt nicht im Angebot ist. Was bleibt, ist die Frage der Lizenz: Wer auf Lottoland aus Österreich spielt, ist auf einer Plattform, die für den österreichischen Markt nicht zugelassen ist.

LeoVegas – Malta, UK-Lizenz, keine österreichische Konzession

LeoVegas Gaming PLC hat seinen Sitz in Level 7, Plaza Commercial Center, Bisazza Street, Sliema, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39198 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Bingo, Casino und General Betting Standard. LeoVegas ist einer der großen europäischen Online-Casino-Anbieter, was sich im Angebot und in der Spielauswahl niederschlägt.

Eine österreichische Online-Casino-Konzession hat LeoVegas nicht. Zu LeoVegas gibt es keine entsprechenden gerichtlichen Präzedenzfälle.

Das Urteil: LeoVegas ist im internationalen Vergleich ein „besseres“ Casino im Sinne von Spieltiefe, Softwarequalität und Service – aber im österreichischen Kontext zählt nur, ob eine Konzession vorliegt, und das ist hier nicht der Fall.

Tipico – maltesisches Recht, österreichisches Sportwetten-Echo

Tipico Group Ltd. ist eine Gesellschaft maltesischen Rechts mit Sitz am Tipico Tower, Vjal Portomaso, St. Julian’s, Malta, eingetragen unter der Nummer C75334. Tipico ist im deutschsprachigen Raum stark präsent, vor allem mit Sportwetten, und betreibt daneben ein Online-Casino.

Eine österreichische Konzession für Online-Casinospiele hat Tipico nicht; was die Sportwetten angeht, ist die Lage Länder-spezifisch. Auch für Tipico finden sich dazu keine gerichtlichen Belege.

Das Urteil: Tipico ist im österreichischen Bewusstsein vor allem als Sportwetten-Anbieter verankert, was die Frage nach der Casino-Konzession überlagert. Wer hier Craps spielt, ist auf einer Plattform ohne österreichische Lizenz – und auf einer Plattform, auf der Craps ohnehin nicht im Hauptfokus steht.

Betway – Malta, UK-Lizenz, keine österreichische Konzession

Betway Limited hat seinen Sitz in 9 Empire Stadium Street, Gzira, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39372 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Casino sowie General Betting Standard. Betway ist international als Sportwetten- und Casinoanbieter aktiv und in mehreren europäischen Märkten präsent.

Eine österreichische Online-Casino-Konzession hat Betway nicht. Berichtete OGH-Entscheidungen gegen Betway sind in den verfügbaren Quellen nicht aufgeführt.

Das Urteil: Betway ist im Profil mit Tipico und LeoVegas vergleichbar – ein international etablierter Anbieter mit europäischen Lizenzen, aber ohne die spezifisch österreichische Konzession. Wer hier spielt, hat ein internationales Casino vor sich, aber kein österreichisch konzessioniertes.

Tipp3 – österreichische Sportwetten, kein Craps

Tipp3 wird von der Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, mit Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Tipp3 ist die Sportwetten-Marke der Österreichische-Lotterien-Gruppe und hat eine Konzession nach dem niederösterreichischen Wettgesetz – nicht nach dem GSpG.

Die Konzession deckt Sportwetten ab, nicht Online-Casinospiele. Wer Craps spielen will, ist auf win2day verwiesen, das zur selben Unternehmensgruppe gehört, aber ein anderes Produkt ist.

Das Urteil: Tipp3 ist die Sportwetten-Schwester von win2day und steht im österreichischen Konzessionsrahmen – aber sie ist kein Craps-Anbieter und gehört nicht in eine Casinorangliste. Wer Tipp3 in einer Casino-Übersicht sucht, sucht am falschen Ort; wer dort ist, hat wahrscheinlich eine Sportwette im Sinn.

Steuerliche Lage: Was Craps-Gewinne in Österreich bedeuten

Eine häufige Frage zur Craps-Lage in Österreich betrifft die Besteuerung. Die kurze Antwort: Glücksspielgewinne privater Spielerinnen und Spieler sind in Österreich in der Regel nicht einkommensteuerpflichtig. Was wie eine einfache Aussage klingt, hat im Detail mehrere Schichten.

Was das österreichische Einkommensteuerrecht sagt

Das österreichische Einkommensteuergesetz unterscheidet zwischen privaten und gewerblichen Spielern. Wer gelegentlich und ohne professionelle Struktur spielt, fällt in der Regel unter die nicht-steuerpflichtige Kategorie. Die Gewinne aus Lotterien, Casinospielen und Sportwetten sind dann nicht Teil des Einkommens. Wer hingegen nachweislich hauptberuflich spielt, dokumentierte Strategien einsetzt und ein regelmäßiges Einkommen aus dem Spiel zieht, kann als gewerblicher Spieler eingestuft werden – mit der Folge, dass die Gewinne als betriebliche Einkünfte versteuert werden müssen.

Was die Glücksspielabgabe ist und was nicht

Die Glücksspielabgabe ist eine Abgabe, die der Anbieter an den Staat entrichtet, nicht der Spieler. Sie ist Teil der Kostenstruktur des Anbieters und schlägt sich in den Quoten und Auszahlungen nieder. Für den Spieler bedeutet sie: keine zusätzliche Belastung direkt, aber eine indirekte Reduktion der Auszahlungsquoten. Die Höhe der Abgabe variiert nach Spieltyp; sie ist nicht Gegenstand der Spielerseite.

Was im Fall eines österreichischen Konzessionärs gilt

Wer auf win2day spielt und gewinnt, hat eine Auszahlung erhalten, die keiner Einkommensteuer unterliegt – sofern die Gewinne nicht aus einem gewerblichen Spiel stammen. Die Auszahlung selbst ist im Konzessionsrahmen geregelt, sie enthält keine Quellensteuer, und sie wird ohne Abzug an den Spieler überwiesen.

Was im Fall eines nicht-konzessionierten Anbieters gilt

Wer auf einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt und gewinnt, hat eine Auszahlung von einem Anbieter erhalten, der in Österreich keine Konzession hat. Die Frage, ob diese Gewinne versteuert werden müssen, richtet sich nach denselben Regeln – privater Gewinn: keine Steuer; gewerblicher Gewinn: Einkommensteuer. Was sich unterscheidet, ist die Frage der Beweisbarkeit: Wer auf einem Anbieter ohne österreichische Lizenz spielt, hat eine schwächere Dokumentationsbasis, und im Zweifel muss er oder sie die private Natur des Spiels gegenüber dem Finanzamt darlegen.

Häufige Fragen

Ist Online-Craps in Österreich legal?

Online-Craps in Österreich ist nur auf win2day legal spielbar. Das Glücksspielgesetz behandelt Online-Casinospiele als „elektronische Lotterien“ und vergibt dafür eine einzige Konzession. Jeder andere Anbieter ist für österreichische Spielerinnen und Spieler nicht zugelassen; Verträge mit solchen Anbietern sind nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs nichtig.

Welcher Anbieter hat in Österreich eine Konzession für Online-Glücksspiel?

Die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. hält die Online-Konzession und betreibt sie unter win2day. Die Konzession gilt bis 30. September 2027. Ab dem 1. Oktober 2027 soll ein offenes Lizenzsystem in Kraft treten, das im aktuellen Gesetzentwurf zur Novelle des GSpG vorgesehen ist und seit dem 4. August 2026 bei der Europäischen Kommission notifiziert wurde.

Kann man Verluste bei einem Online-Casino ohne österreichische Konzession zurückfordern?

Ja, nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs sind Spielverträge mit nicht-konzessionierten Anbietern nichtig, und verlorene Einsätze können zivilrechtlich zurückverlangt werden. Der OGH hat das in mehreren Entscheidungen bestätigt, darunter ein Verfahren, in dem ein Spieler eine Million Euro zurückerhielt, und ein Verfahren, in dem eine Spielerin aus dem Burgenland 73.000 Euro von ElectraWorks (bwin) zurückbekam.

Welche Limits gelten bei win2day?

win2day verlangt von jedem Spieler die Festlegung eines Einzahlungslimits und eines täglichen Spielzeitlimits vor Spielbeginn. Für Spieler unter 26 Jahren gilt ein strengeres wöchentliches Limit als für ältere Spieler; Erhöhungen greifen erst nach einer Karenzzeit. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einer Spielpause (befristet) und einer Selbstsperre (längerfristig).

Muss man Casino-Gewinne in Österreich versteuern?

Gewinne privater Spielerinnen und Spieler sind in Österreich in der Regel nicht einkommensteuerpflichtig. Wer nachweislich hauptberuflich und professionell spielt, kann als gewerblicher Spieler eingestuft werden und muss die Gewinne als betriebliche Einkünfte versteuern. Die Glücksspielabgabe ist eine Abgabe des Anbieters, nicht des Spielers.

Was ändert die geplante Reform des Glücksspielgesetzes?

Der Entwurf zur Novelle des GSpG sieht ab 1. Oktober 2027 ein offenes Lizenzsystem mit fünfjährigen Online-Lizenzen vor, betreut von einer unabhängigen Aufsichtsbehörde. Eine parlamentarische Beschlussfassung kann erst nach Ablauf der dreimonatigen Stillhaltefrist erfolgen, die mit der Notifizierung bei der Europäischen Kommission am 4. August 2026 begann. Bis zur Beschlussfassung gilt die aktuelle Monopollage.

Verfasst vom Team von „Casino Steuer Portal”.

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